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Die photodynamische Therapie (PDT) ist eine neue, nicht-invasive Behandlung des hellen Hautkrebses. Ihre Wirkung beruht auf der Anwendung spezieller Photosensibilisatoren, Stoffen also, die Tumorzellen gegen Licht sensibilisieren. Durch Bestrahlung mit sichtbarem Licht entstehen aggressive Sauerstoffmoleküle, die das Tumorgewebe zerstören.


PDT mit Aminolävulinsäure
Beim Hautkrebs kommt vor allem Aminolävulinsäure als Photosensibilisator zur Anwendung. Diese Säure, eine im Körperstoffwechsel bei der Produktion des Blutfarbstoffes der roten Blutkörperchen vorkommende Substanz, wird dabei in Cremeform auf die Haut aufgetragen, durchdringt diese und wird von Tumorzellen aufgenommen.
Die Tumorzellen wandeln Aminolävulinsäure durch eigene Stoffwechselvorgänge kontinuierlich und selektiv in Blutfarbstoff-Vorläufer (Porphyrine) um, die sich durch die Bestrahlung mit bestimmten Wellenbanden des sichtbaren Lichtes (vom blauen bis zum roten Bereich hin) aktivieren lassen. Nach einer Einwirkzeit von drei bis vier Stunden haben Tumorzellen in der Regel ausreichend Porphyrin gebildet, so dass eine wirksame Behandlung möglich ist.


Bei welchen Formen von Hautkrebs wirkt die PDT?
Die PDT bei aktinischen Keratosen ist in der Regel eine Einzelbehandlung. Beim Basalzellkarzinom kommen zwei Behandlungen im Abstand von einer Woche zur Anwendung. Bei teilweisem Ansprechen wird diese Doppelbehandlung nach drei Monaten wiederholt. Eine Einzeltherapie dauert etwa vier Stunden, wenn man die Einwirkzeit der Creme und die Bestrahlungszeit (etwa 20 Minuten pro Hauttumor) einrechnet.


Mit welchen Nebenwirkungen muss man rechnen?
Während der Lichtbestrahlung und in den ersten Minuten und Stunden danach treten im behandelten Hautareal häufig unangenehme Empfindungen wie Hitzegefühl, Ameisenlaufen, Brennen oder Schmerzen auf. Im Bereich des bestrahlten Hautareals kommt es zu vorübergehenden, einige Tage anhaltenden Rötungen, Schwellungen und/oder Blasenbildungen. Selten treten länger braune und/oder weisse Hautverfärbungen an den behandelten Stellen auf. Bis heute sind keine langfristigen ernsthaften Nebenwirkungen der PDT bekannt.


Welche Vorteile hat die PDT?
Die PDT weist gegenüber anderen Behandlungsverfahren vor allem bei grossflächigen Hauttumoren enorme Vorteile auf, da bei diesen z.B. chirurgische Eingriffe oft nur mit grösstem operativen Aufwand (wie z.B. plastischer Deckung) möglich sind. Auch lassen sich vor allem die oft in hoher Anzahl an sonnenlichtexponierten Hautpartien vorkommenden aktinischen Keratosen leicht mit PDT behandeln.
Bei teilweisem Ansprechen eines Hauttumors kann die PDT wiederholt werden. Meist führen dann weitere Behandlungen zum Erfolg. Die PDT übertrifft mit ihren ausgezeichneten kosmetischen Behandlungsergebnissen alle operativen Verfahren und weist nicht zuletzt deswegen eine äusserst hohe Patientenakzeptanz auf.
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